Zertifikatslehrgang Exportkontrollbeauftragte (IHK)
Datum und Uhrzeit
16.02.27 – 25.02.27
09:00 Uhr – 17:00 Uhr
Preis pro Seminar
2170,00 €zzgl. MwSt.
Dauer
6 Tage
Trainer/-in
Diverse Referenten
Teilnehmer
Max. 26
Fragen?
Inhalt
Sie sind bereits als Exportkontrollbeauftragte oder Exportkontrollbeauftragter tätig oder möchten diese Funktion künftig übernehmen? Sie wünschen sich einen Überblick und vertiefte Einblicke in die Themengebiete, die Sie abdecken sollen? Dann ist die Weiterbildung für Exportkontrollbeauftragte (IHK) für Sie geeignet. Der Zertifikatslehrgang der IHK-Exportakademie GmbH vermittelt strategische und praxisorientierte Kenntnisse der komplexen außenwirtschaftsrechtlichen Zusammenhänge. Der Schwerpunkt liegt auf den verschiedenen Facetten der Exportkontrolle in Ihrem Unternehmen oder Ihrer Forschungseinrichtung. Sie befassen sich mit Rechten, Pflichten und Haftungsfragen sowie mit der Erstellung eines internen Exportkontrollsystems (ICP).
Der Zertifikatslehrgang findet in Kooperation mit der IHK Region Stuttgart statt.
Für den Erhalt des Zertifikats ist die Teilnahme am Abschlussverfahren notwendig. Das Abschlussverfahren ist optional. Sobald Sie an mindestens 80 Prozent der Unterrichtseinheiten teilgenommen haben, erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung. Damit sind Sie berechtigt, am Abschlussverfahren teilzunehmen.
Das Abschlussverfahren ist zweistufig und besteht aus einer Facharbeit und einem Fachgespräch. In der Facharbeit wenden Sie anhand eines fiktiven Praxisfalls verschiedene fachliche Perspektiven des Lehrgangs an. Für die schriftliche Bearbeitung auf etwa fünf bis sieben DIN-A4-Seiten haben Sie drei Wochen Zeit.
Anschließend findet ein etwa 30-minütiges Fachgespräch statt. Dabei sprechen Sie über Ihr Vorgehen bei der Facharbeit und über die Lehrgangsinhalte. So weisen Sie nach, dass Sie die Kenntnisse erworben haben.
Sie müssen beide Teile des Abschlussverfahrens separat bestehen.
Am letzten Tag des Zertifikatslehrgangs stellen wir Ihnen das Abschlussverfahren und die Anforderungen ausführlich vor.
Hinweis: Das Abschlussverfahren und die digitalen Seminarunterlagen sind bereits im Teilnahmeentgelt enthalten.
Seminarinhalt:
Der Zertifikatslehrgang vermittelt Ihnen strategische und praxisorientierte Kenntnisse der komplexen außenwirtschaftsrechtlichen Zusammenhänge. Sie erweitern Ihre Kenntnisse und bauen systematisch Fachwissen auf.
AUSSENWIRTSCHAFTSRECHT KONKRET
Exportkontrolle
• Grundprinzipien und Grundlagen der Exportkontrolle
• Güterklassifizierung von Waren, Software und Technologie
Embargos
• Länderbezogene Embargos
• Personenbezogene Embargos / Sanktionslistenscreening
• Best Practices in Unternehmen und Forschungseinrichtungen
Organisation der Exportkontrolle
• Aufbau eines Internal Compliance Programme (ICP)
• Rolle von Exportkontrollbeauftragten und Ausfuhrverantwortlichen
• Risikomanagement und Haftung
• Praktische Umsetzung der Exportkontrolle
• Best Practice: Compliance durch richtige Organisation, Arbeits- und Organisationsanweisungen
Extraterritorial anwendbare Exportkontrollregelungen anderer Länder
• US-Exportkontrollrecht für europäische Unternehmen und Forschungseinrichtungen: Wie sind wir betroffen?
• Chinesisches Exportkontrollrecht: Aktuelles für europäische Unternehmen und Forschungseinrichtungen
Technologietransfer und technische Unterstützung
• Emerging (Disruptive) Technologies in der Exportkontrolle
• Technologietransfer und technische Unterstützung bei Unternehmen und Forschungseinrichtungen
Außenwirtschaftsrecht
• Genehmigungsarten in der Exportkontrolle, insbesondere Allgemeine Genehmigungen
• Vertragliche Regelungen in der Exportkontrolle sowie ein Ausblick auf Incoterms®
Behördliche Untersuchungen
• Außenwirtschaftsprüfung und behördliche Ermittlungen
Aerospace und Defence
• Exportkontrolle in Aerospace und Defence
*Änderungen vorbehalten*
Seminarzeitraum: 16. bis 18. Februar und 23. bis 25. Februar 2027 (insgesamt 6 Lehrgangstage)
Kompetenzen nach dem Seminar:
• Güter, Software und Technologien für die Exportkontrolle klassifizieren
• länder- und personenbezogene Embargos systematisch prüfen
• ein Internal Compliance Programme (ICP) für die Exportkontrolle strukturieren
• extraterritorial anwendbare Exportkontrollregelungen anderer Länder (USA/China) einordnen
• Genehmigungsarten, Haftungsrisiken und behördliche Untersuchungen bewerten
Zielgruppe
Angehende und bereits tätige Exportkontrollbeauftragte
Voraussetzungen
Keine Vorkenntnisse notwendig