Fokus Exportkontrolle - 3-tägiger Intensivkurs
Datum und Uhrzeit
08.02.27 – 10.02.27
09:30 Uhr – 15:30 Uhr
Preis pro Seminar
1290,00 €zzgl. MwSt.
Dauer
3 Tage
Trainer/-in
Dr. Ulrike Jasper, Ivonne Paulus-Lins, Sarah-Maria von Berg
Teilnehmer
Max. 23
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Inhalt
Exportkontrolle reicht in jedes Geschäft hinein. Deshalb müssen Unternehmen auch im Inland bei jedem Geschäftskontakt ein Sanktionslistenscreening durchführen. Bei Ausfuhren in kritische Länder sind Embargos zu beachten. Genehmigungspflichten gelten außerdem für die Ausfuhr von möglicherweise kritischen Gütern, wie Dual-Use-Gütern, oder bei einem kritischen Endverwendungszweck.
Seminarinhalt:
Der dreitägige Intensivkurs vermittelt Ihnen die rechtlichen Grundlagen der Exportkontrolle und zeigt ausführlich, wie Sie die Exportkontrolle in der betrieblichen Praxis organisieren. Anhand vieler Fallbeispiele lernen Sie, die Vorgaben anzuwenden. Außerdem behandeln Sie das amerikanische Exportkontrollrecht, das weltweite Geltung beansprucht, sowie Haftungsfragen und Möglichkeiten zur „Enthaftung“.
1. Tag: Außenwirtschaftsrecht und Exportkontrolle
• Systematik der Exportkontrolle im Kontext des deutschen und europäischen Außenwirtschaftsrechts
• Prüfung auf kritische Personen (Sanktionslistenscreening)
• Prüfung auf kritische Länder (aktuelle Embargos)
• Prüfung auf kritische Güter (Dual-Use-Güter)
• Prüfung auf kritische Endverwendung (catch-all)
• Strafbarkeit und Haftung in der Exportkontrolle
2. Tag: Klassifizieren nach dem europäischen und US-amerikanischen Exportkontrollrecht
• Spezialfälle und Fallstricke in der Exportkontrolle
• Klassifizierung nach den Dual-Use-Güterlisten und der Ausfuhrliste mithilfe des Umschlüsselungsverzeichnisses
• Systematik der US-(Re-)Exportkontrolle
• Commerce Control List (CCL) und Export Control Classification Number (ECCN)
• Genehmigungspflichten nach US-EAR
• Licence Exceptions
• US-Black Lists
3. Tag: Exportkontrolle in der betrieblichen Praxis
• Organisation der Exportkontrolle im Unternehmen
• Genehmigungspflichten bei gelisteten und nichtgelisteten Gütern in der Praxis
• Reporting: Wem wird in welchen Abständen berichtet? Für welche Empfängerinnen oder Empfänger sind welche Informationen relevant?
• Ziel des Berichtes: Welche Aussage steht im Mittelpunkt des Reports?
• Risiken und Verstöße in Zoll und Exportkontrolle durch Berichte eskalieren
• Entwicklung aussagekräftiger Kennzahlen im Bereich Zoll und Exportkontrolle
*Änderungen vorbehalten*
Kompetenzen nach dem Seminar:
• kritische Personen, Länder, Güter und Endverwendungen systematisch prüfen
• Güter nach europäischen und US-amerikanischen Exportkontrollvorgaben klassifizieren
• Genehmigungspflichten nach US-EAR sowie Licence Exceptions einordnen
• die Exportkontrolle im Unternehmen praxisgerecht organisieren
• aussagekräftige Berichte und Kennzahlen bezüglich der Exportkontrolle entwickeln
Zielgruppe
Exportkontrolle ist Chefsache. Deshalb richtet sich das Seminar an Geschäftsführende, Exportkontrollbeauftragte und alle, die in ihrem Alltag regelmäßig damit in Berührung kommen.
Voraussetzungen
Keine Vorkenntnisse notwendig