Bild eines Kontrolleurs der durch einen Containerhafen mit US-Flagge im Hintergrund läuft
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US-(Re-)Exportkontrollrecht - sind wir betroffen?

Exportkontrolle
Online-Seminar

Datum und Uhrzeit

18.01.27

09:00 Uhr – 12:30 Uhr

Preis pro Seminar

300,00 €zzgl. MwSt.

Dauer

3,5 Stunden

Trainer/-in

Meike Refardt

Teilnehmer

Max. 20

Fragen?

Inhalt

Das nationale US-Exportkontrollrecht beansprucht auch in Deutschland extraterritoriale Wirkung. Die US-Behörden behalten sich die weltweite Kontrolle amerikanischer Güter im Handelsverkehr vor. Daher können auch nicht amerikanische Unternehmen von den Regelungen der US-Exportkontrolle betroffen sein.
Viele Unternehmen beziehen Güter aus den USA und liefern sie später weltweit an ihre Kunden weiter. Das gilt für Güter, die in deutschen Produkten verbaut sind, ebenso wie für unverbaute Handelswaren. Für eine rechtssichere Abwicklung müssen Unternehmen die Regelungen des US-(Re-)Exportkontrollrechts kennen. Auch deutsche Tochterunternehmen von US-amerikanischen Muttergesellschaften sind häufig unsicher, ob die Beschränkungen des US-(Re-)Exportkontrollrechts für sie gelten.

Seminarinhalt:
In diesem Seminar erfahren Sie, ob und in welchem Umfang Ihr Unternehmen vom US-(Re-)Exportkontrollrecht betroffen ist. Außerdem lernen Sie, welche organisatorischen Maßnahmen Ihr Unternehmen treffen sollte.

• Wann unterliegt ein deutsches Produkt den Regelungen des US-(Re-)Exportkontrollrechts nach den EAR?
• Welche Bedeutung haben die De-Minimis-Rule und die Foreign Direct-Product-Rules (FDPRs) für deutsche Unternehmen?
• Welche Lizenzausnahmen (License Exception) kennen die EAR?
• Welche Besonderheiten sind bei Lieferungen in US-Embargoländer zu beachten?
• Welche US-Sanktionslisten sind weltweit zu beachten?

Kompetenzen nach dem Seminar:
• prüfen, ob ein deutsches Produkt den EAR unterliegt
• die De-Minimis-Rule und die FDPRs auf Vorgänge in deutschen Unternehmen anwenden
• passende Lizenzausnahmen (License Exception) nach den EAR auswählen einordnen
• Besonderheiten bei Lieferungen in US-Embargoländer erkennen
• relevante US-Sanktionslisten für weltweite Geschäftsvorgänge prüfen

Zielgruppe

Fach- und Führungskräfte, die in die betriebliche Exportkontrolle eingebunden sind und sich mit dem US-(Re-)Exportkontrollrecht vertraut machen möchten. Dazu gehören auch Fach- und Führungskräfte aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Personen mit Bezug zu Hochtechnologien.

Voraussetzungen

Keine Vorkenntnisse notwendig

Trainer/-in

Meike Refardt

Meike Refardt